Powiat Sępoleński

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Jan Tiałowski

 

(geboren am 19. April 1909 in Gniew, verstorben am 8. Oktober 2012 in Gdańsk)

Jan Tiałowski war der Vizelandrat von Sępólno seit 1936 bis zum ersten Tag der Krieg. Durch das Halbjahr war der Landrat, Jan Aleksander Ornass, sein Vorgesetzter.

Gleich nach dem Studium, als der Absolvent von Adam-Mickiewicz-Universität in Poznań, kam Jan Tiałowski nach Sępólno. Im Jahre 1934 bekam er den Magistertitel in wirtschaftspolitischen Wissenschaften verliehen.

Die Politik nahm ihn schon in der Vorkriegszeit in Anspruch. Von Kindheit an empfand er Sympathie für die Nationaldemokratie. Sein dynamisches berufliches Fortkommen begann am 30. September 1937, indem er sich einer Prüfung im staatlichen Verwaltungsdienst unterzog. Am 1. November 1937 wurde Jan Tiałowski zu Referent im Landratsamt ernannt. Fünf Monate später (am 22. April 1938) wurde er der stellvertretende Landrat in Sępólno. Gleichzeitig erfüllte er die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden im Landkreis Sępólno. Deutscher Angriff auf Polen war ein Hindernis für eine rasche Beförderung des Beamten. Am 7. April 1945 kam Jan Tiałowski nach Oliwa.

Nach dem zweiten Weltkrieg nahm er an der Organisierung der staatlichen Verwaltungsstruktur teil. Am 17. April 1945 wurde er der Angestellte des Woiwodschaftsamtes in Gdańsk, der sich damals in Sopot befand. Jan Tiałowski debütierte auch als erster Redakteur von „Gdański Dziennik Wojewódzki“.

Als Leiter der rechtlichen und administrativen Abteilung wurde er zu Prüfungskommissar für Bewerber an der Stelle der staatlichen Verwaltung.

Am 24. September 1946, laut Beschluss des Präsidiums des Nationalrates wurde Jan Tiałowski mit dem Silbernen Verdienstkreuz ausgezeichnet. Stanisław Zrałek, der Woiwode von Gdańsk, übertrug ihm am 24. Juni 1947 die Aufgabenwahrnehmung von Leiter der administrativen Abteilung.

Im Jahre 1975 trat Jan Tiałowski in den Ruhestand und wurde mit dem Orden der Wiedergeburt Polens ausgezeichnet.

Im Alter von 103 Jahren ist der Vizelandrat von Sępólno am 8. Oktober 2012 in Gdańsk gestorben.

Die Geschichte des Landkreises

Wenn man die Geschichte des Landkreises Sępólno beschreibt, lohnt es sich, an den Anfang des zwanzigsten Jahrhundert zurückzudenken. Das nördliche Teil der Krajna gehörte damals zum Landkreis Złotów.  Polnische Bevölkerung war durch Preußen wirksam germanisiert. Die Einlösung des polnischen Gebietes war eine der Komponente der Germanisierungsmaßnahmen, die damals von dem Kanzler Bismarc geführt wurden. Die Verfolgung von polnischen Priestern hatte zum Ziel, polnische Wesensart der Bevölkerung zu vernichten. Sie führten dazu, dass die polnischen Pfarrbezirke auf diesen Gebieten zum Rückhalt der Polen wurden. Die Niederlage des Österreich-Ungarns und Deutschlands im ersten Weltkrieg sowie die Revolution im Jahre 1917 in Russland bildeten den Ursprung für die Freiheit der Polen und die Entstehung des polnischen Staates. Laut Entscheidungen des Versailler Vertrags sollte man das Gebiet sowie Bevölkerung des Kreises Złotów zusammen mit drei Kleinstädten: Kamień, Więcbork und Sępólno in Polen einbeziehen. Leider, es ist nicht geschehen. Infolge starken Beziehungen von Hohenzollern teilte man das Gebiet des ehemaligen Landkreises Złotów in zwei Teilen: deutsche und polnische. Złotów und 80% der Wälder blieb bei der deutschen Seite. Am 23. Januar 1920 wurde Więcbork und Sępólno befreit.

Für kurze Zeit wurde Kamień zum ersten Landratssitz. Die Zentrallage von Sępólno auf dem ehemaligen Landratsgebiet war von großer Bedeutung dafür, dass der Landratssitz nach Sępólno verlegt wurde. Die Entscheidung darüber trafen polnische Besitzer von Skarpa i Komierowo.

Der erste Landratssitz war an der Hallera-Straße 17.

Für Zwecke der Landratsverwaltung baute man im Jahre 1928 die Verwaltungsgebäude an der Kościuszki-Straße 11. Im ersten Zeitraum empfand man den spürbaren Mangel an polnischer Amtskraft, Post, Bahn, Schule, Polizei und Grenzschutz. Die polnischen Behörden gewannen polnische Amtskraft von ehemaligen russischen und österreichischen Teilungsgebieten. Polnische Bevölkerung in Deutschland hatte die Möglichkeit, nach Polen zu ziehen und deutsche Gesellschaft in Polen – nach Deutschland zu ziehen. In den Jahren 1921-1925 zog circa viereinhalb Tausend der Deutschen im Landkreis Sępólno nach Deutschland. An diesem Ort zog polnische Bevölkerung. In der ersten Dekade der Zwischenkriegszeit waren nationale Verhältnisse auf dem Gebiet des Landkreises Sępólno einwandfrei. Es gab keine Konflikte. Das änderte sich im Jahre 1933, wenn die Macht in Deutschland Nazi-Partei übernahm. Deutsche Gesellschaft in Polen, einschließlich im Landkreis Sępólno, wurde dem nationalsozialistischen Einfluss ausgesetzt. Der zweite Weltkrieg, besonders erste vier Monate von September bis Dezember 1939 waren für polnische Bevölkerung im Landkreis Sępólno die Periode der grausamen Verfolgungen. Karolewo, Radzim, Rudzki Most, Komierowo waren die ersten Lager für Führungsschicht der polnischen Gesellschaft. Ortsvorsteher, Beamte, Priester, Lehrer, Post- und Polizeibeamte, Bahnarbeiter – wenn sie zur rechten Zeit nicht imstande waren, zu fliehen oder sich zu verstecken – waren sie ums Leben gebracht. Es vergingen seit dieser Zeit 66 Jahre, trotzdem ist September für Bevölkerung der Nördlichen Krajna der Erinnerungsmonat.   

Auf dem Verwaltungsweg existierte der Landkreis Sępólno in der PRL seit der Befreiung (Januar-Februar 1945) bis 1975. Die deutsche Bevölkerung verließ das Gebiet zusammen mit der sich zurückziehenden deutschen Armee. Die Mehrheit der Gesellschaft schlug in sowjetische Zone (später die ehemalige DDR) auf. Die Bevölkerung kam aus Süd- und Ostpolen. Ständige Migrationsprozesse wurden durch das Staatliche Repatriierungsamt geführt, das als Geschäftsstelle der Regierung die Umsiedlungsaktionen der polnischen Gesellschaft organisierte. Viele Polen aus früheren polnischen Ostgebieten fanden ihre Heimat in Krajna. Wegen des spürbaren Mangels an Arbeitskräfte in verschiedenen Kreisstrukturen gewann man notwendiges Personal vor allem aus dem Gebiet der Landkreise Rypin und Lipno. Sehr positive Rolle für Assimilationsprozesse der Bevölkerung im Landkreis Sępólno spielten weiterführende Schulen, die hier nach dem zweiten Weltkrieg entstanden. Allgemeinbildende Oberschulen in Więcbork und Sępólno, Technikum für Bauer in Sypniewo, Technikum für Gastronomie in Więcbork, umgewandelt in Wirtschaftsschule sowie Berufsschulen in Sępólno und Więcbork bildeten die Arbeitskräfte aus. Der Zeitraum 1976-1998 war die Entstehungs- , Entwicklungs- , Festigungszeit des Lokalpatriotismus. Die Bevölkerung des ehemaligen Landkreises Sępólno wurde in vier Verwaltungszentren geteilt: Sośno, Kamień, Więcbork und Sępólno. Hier entwickeln sich Zentren der Selbstverwaltungsmacht und werden Entscheidungen gefasst. Außerdem realisiert man die Mehrheit der Beamten- und Verwaltungsdienste der Einwohner.

Der Landkreis Sępólno erneuerte sich aufs Neue am 1. Januar 1999.  

Am 11. Oktober 1998 fanden die Wahlen zu drei Ebenen der kommunalen Selbstverwaltung: von Gemeinden, Bezirken und 16 neuen Woiwodschaften statt. Die Bevölkerung von vier Gemeinden berief an diesem Tag 25 Mitglieder des Landkreisrates Sępólno: drei aus der Gemeinde Sośno, vier aus der Gemeinde Kamień, acht aus der Gemeinde Więcbork und zehn aus der Gemeinde Sępólno. In der Landkreisverwaltung wurde jede der vier Gemeinden vertreten: Henryk Lemański - Sępólno, Ksawery Niemczyk - Więcbork, Bogusław Szwochert - Kamień und Władysław Drobiński - Sośno. Henryk Pawlina, der die Gemeinde Więcbork repräsentierte, wurde der Landrat. Stanisław Drozdowski als Vertreter der Gemeinde Sępólno Krajeńskie wurde der Vizelandrat. Der Vorsitzende des Landkreisrates übernahm die Vertretung der Gemeinde Sępólno und der stellvertretende Vorsitzende repräsentierte die Gemeinden Kamień und Sośno. Drei Bürgermeister gehörten auch zum Landkreisrat. Am 27. Oktober 2002 fanden nächste Wahlen in der kommunalen Selbstverwaltung statt, in denen 17 Ratsmitglieder für zweite Regierungszeit beriefen wurden (2002 - 2006).

 

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